Immer wieder bekamen wir von Freunden zu hören, wie schön es an der Mosel sei. Gerade das Campen sollte so ideal sein, weil sich alles am Flussufer abspielt. Natürlich gibt es auch zahlreiche Hotels und Gaststätten, allerdings haben sich die Preise an das teure Umfeld angeglichen. Nachdem wir schon in diesem Frühjahr auf Sizilien waren, musste auch die Geldbörse etwas geschont werden, deshalb entschlossen wir uns zu einem Campingurlaub an der Mosel.

Das größte zusammenhängende Weinbaugebiet erstreckt sich entlang des Flusses auf eine Länge von 90 km zwischen Koblenz und Trier. Zu den besonderen Highlights zählen die zahlreichen Burgen und Schlösser die an den malerischen Weinberghängen erbaut wurden. Einen bleibenden Eindruck hinterließ Trier mit seiner zweitausend-jährigen Geschichte. Nur an wenigen Orten sind so viele bedeutende historische Zeugnisse so gut erhalten geblieben bzw. restauriert worden.

Unsere Route führte durch das landschaftlich sehr schöne Moseltal von Trier bis nach Cochem, wo wir mit der Besichtigung der Reichsburg unseren fünftägigen Kurzurlaub abschlossen.


 

Moselschleife bei Leiwen

 

 
 

 

Hauptattraktion der Doppelstadt Bernkastel-Kues ist der bekannte Marktplatz, der mit seinen Fachwerkfronten aus touristischer Sicht den Inbegriff altdeutscher Stadtarchitektur bildet. Nahe bei den behäbig breiten Bürgerhäusern am Markt steht das ulkige Spitzhaus, das auf winziger Fläche aufgebaut, schräg auskragend nach oben wächst.


 
 

 

Einer von vielen Weinkellern an der Mosel.


 

Porta Nigra in Trier
Wenn Trier auch Baudenkmäler aus allen Epochen aufzuweisen hat, so ist doch die römische hier wie nirgendwo sonst in Deutschland vertreten; denn Trier war in spatrömischer Zeit wichtiger Verwaltungssitz und Kaiserresidenz. Das ehemalige Nordtor der römischen Stadtmauer wurde im 2.Jahrhundert aus riesigen, mörtellos geschichteten Sandsteinquadern errichtet und ist der größte erhaltene Torbau aus der Römerzeit.

 

 
 

 

Das Kurfürstliche Palais wurde im Jahre 1614 im Stil der Renessance begonnen und fand 1761 mit dem prächtigen Rokoko Südflügel seinen Abschluss.


 

Reichsburg in Cochem.
Heute gehört die Reichsburg der Stadt Cochem und sie ist nicht nur ein touristisches Symbol für die Stadt geworden, sondern für deutsche Burgenromantik schlechthin. Der Burgbau, soll vom Anfang des 11. Jhdt. stammen.

 

 
 

 

Ausblick von der Reichsburg auf den "Cochemer Krampens", eines über 20 km langen Moselbogens.


 

 

Mail: Franz Sebald

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